Aktuell zum 1. Todestag von Volker Tacken eine Selbstverpflichtung und grundlegende Ergänzung unserer Firmenphilosophie

Beschluss des Inhabers zur Förderung des Radverkehrs und einer nachhaltigen Mobilität

Ich, Sascha René Tacken, sage den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Abstimmung mit meinem Bruder Mirko André Tacken als Fortsetzung der von unserem Vater gelebten und praktizierten Förderung des Radverkehrs und einer möglichst nachhaltigen Mobilität folgendes zu:

  1. Die Wahl des gemieteten Standortes Essen-Steele geschah auch unter den Aspekten der Nachhaltigkeit. Der Arbeitsplatz soll gut mit dem Fahrrad und ÖPNV erreichbar sein. Nicht nur die Dinge des täglichen Bedarfs sollen ohne zusätzliche Wege leicht in der Pause oder im Anschluss an die Arbeit besorgt werden können. Bei einem Standortwechsel werden wir diese Aspekte berücksichtigen.
  2. Es ist erlaubt sein Fahrrad in den Betriebsräumen im ersten Stock unterzustellen.
  3. Ich bin weiter bestrebt mich für den Einsatz von öffentlichen Abstellanlagen in Steele einzusetzen. Sollten die, durch die Anregungen meines Vaters, vorhanden VRR-Bügel nicht mehr reichen, werde ich mich bei der Stadt für eine höhere Zahl einsetzen.
  4. Wer sich ehrenamtlich für den Radverkehr einsetzt, kann nachgewiesene Termine die während der Kernarbeitszeit liegen jederzeit innerhalb von 6 Monaten nacharbeiten.
  5. Bei allen Betriebsbesprechungen darf das Thema Radverkehrsförderung angesprochen werden. Der Besprechungszeitraum darf im Jahr allerdings 24 Stunden nicht überschreiten.
  6. Alle Mitarbeiter können für den Eigenbedarf und zur Urlaubsplanung jeden aktuellen KVplan kostenlos unentgeltlich nutzen.
  7. Während der Freizeit erfasste Kartenmängel werden mit Freizeit abgegolten. Über den Umfang des Freizeitausgleichs entscheidet die Betriebsversammlung.
  8. Wer den Arbeitsweg nicht mit dem Auto zurücklegt und wegen zeitweiligen Regenschauern später als zur Kernarbeitszeit zur Arbeit kommt, kann diese Zeit im Laufe von 7 Werktagen kompensieren.
  9. So bei einer Betriebsversammlung eine 2/3 Mehrheit den Einbau einer Dusche fordert, werden ich in Verhandlung mit den Vermieter treten.
  10. Der zeitliche Mehraufwand für die Wahrnehmung von Außenterminen mit ÖPNV und Fahrrad gilt als Arbeitszeit. Bis zu einer Entfernung von 20 km kann das Fahrrad genutzt werden, ab 20 km ist die Kombination von ÖPNV und Fahrrad zu bevorzugen.
  11. Der Einsatz von Firmenfahrzeugen ist auf ein Minimum zu begrenzen und auf umweltschonende Fahrweise zu achten. Bei einem nachweislich zu hohen Benzinverbrauchs wird die Nutzung des Firmenfahrzeuges eingeschränkt.
  12. Die eingeführten Qualitätsstandards hinsichtlich der Nutzbarkeit unserer Produkte für alle Mobilitätsbedürfnisse, insbesondere die Nutzung für den Radverkehr, ist beizubehalten. Sollten daraus resultierende zeitliche Probleme in der Bearbeitung einzelner Produkt auftreten sind diese umgehend anzuzeigen. Jährlich findet eine Betriebsversammlung zur Verbesserung unserer Produkte in diesem Aspekt statt. Ideen sind kontinierlich zu sammeln. Anregungen Verbesserungen von Endverbrauchern und Geschäftspartnern (Kommunen und Touristiker) sind festzuhalten.
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